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17 Apr 2026

GGL-Studie offenbart: 77 Prozent des Online-Glücksspiels fließen zu lizenzierten Anbietern – Schwarzmarkt schrumpft auf 22,97 Prozent

Grafik zur Verteilung des Online-Glücksspielmarkts in Deutschland mit lizenzierten und illegalen Plattformen

Die zentralen Ergebnisse der GGL-Untersuchung

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass 77 Prozent der gesamten Online-Glücksspiel-Aktivität in Deutschland über lizenzierte Betreiber läuft; der Schwarzmarkt macht damit nur noch 22,97 Prozent aus, basierend auf einer referenzwertbasierten Analyse, die das Blockchain Research Lab im Auftrag der Behörde durchführte. Diese Zahlen stammen aus einer umfassenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021, die die GGL gerade abschließt, und unterstreichen, wie sich der Markt seit der Liberalisierung entwickelt hat, während illegale Angebote nach wie vor eine Rolle spielen, wenn auch eine kleinere.

Experten der Branche beobachten schon länger, dass regulierte Plattformen dominieren, doch diese Studie liefert nun harte Daten; sie bestätigt frühere Annahmen über die Größe des Schwarzmärkte und gibt der GGL klare Anhaltspunkte für zukünftige Anpassungen der Vorschriften. Ronald Benter, CEO der GGL, betonte in seiner Stellungnahme, dass die Ergebnisse die bisherigen Schätzungen untermauern, die Behörde aber weiterhin hart gegen illegales Glücksspiel vorgeht, da selbst 23 Prozent ein signifikanter Anteil bleiben, der Spieler vor Risiken schützt, wenn sie auf unregulierte Seiten ausweichen.

Und das ist der springende Punkt: Die Studie misst nicht nur Volumen, sondern kanalisiert Aktivität, also wie viel Traffic und Einsätze tatsächlich zu lizenzierten Operatoren fließen, was durch Blockchain-Daten und Referenzwerte präzise erfasst wurde; solche Methoden haben sich als zuverlässig erwiesen, weil sie On-Chain-Transaktionen mit bekannten Lizenzdaten abgleichen.

Wie die Studie entstanden ist – Methode und Hintergrund

Das Blockchain Research Lab, ein Spezialist für Krypto- und Blockchain-Analysen, hat für die GGL eine referenzwertbasierte Methode angewendet, die bekannte Lizenzdaten als Ausgangspunkt nimmt und dann den gesamten Marktverkehr dagegen abgleicht; dadurch ergibt sich eine klare Aufteilung zwischen reguliertem und illegalem Segment, ohne auf Schätzungen oder Umfragen angewiesen zu sein, die oft subjektiv ausfallen. Forscher des Labs haben Millionen von Transaktionen gescannt, hauptsächlich über Kryptowährungen, die im Glücksspielbereich weit verbreitet sind, und so den tatsächlichen Fluss der Einsätze kartiert.

Die Untersuchung fällt in die obligatorische Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der seit Juli 2021 den Online-Markt reguliert hat; dieser Vertrag führte Lizenzpflichten für Casinos, Sportwetten und Poker ein, legte Einzahlungslimits fest und schuf die GGL als zentrale Aufsichtsbehörde, die Lizenzen vergibt und kontrolliert. Nach fünf Jahren muss der Vertrag evaluiert werden, und genau diese Studie bildet einen Eckpfeiler davon, indem sie misst, ob die Regulierung den Schwarzmarkt tatsächlich eingedämmt hat.

Interessant ist, wie präzise die 22,97 Prozent für den Schwarzmarkt herauskamen – keine runde Zahl, sondern das Ergebnis detaillierter Algorithmen, die bekannte Wallets lizenzierter Firmen isolieren und den Rest als illegal klassifizieren; solche Ansätze haben sich in anderen Ländern bewährt, etwa in den Niederlanden oder Schweden, wo ähnliche Studien den Übergang zu regulierten Märkten dokumentierten.

Ronald Benter, CEO der GGL, bei einer Pressekonferenz zur Glücksspielregulierung in Deutschland

Was die Zahlen bedeuten – Einblick in den Markt

77 Prozent auf lizenzierten Plattformen heißen konkret, dass der Großteil der Spieler – geschätzt Millionen von Nutzern – die sicheren, regulierten Angebote nutzt, wo Steuern fließen, Spielerschutzmaßnahmen greifen und faire RNGs (Random Number Generators) garantiert sind; der Schwarzmarkt mit knapp 23 Prozent umfasst vor allem Offshore-Anbieter, die keine deutschen Lizenzen haben, oft mit Krypto-Zahlungen locken und weder Alterschecks noch Einzahlungslimits einhalten. Daten aus der Studie zeigen, dass dieser Anteil seit 2021 gesunken ist, obwohl genaue Vorher-Nachher-Vergleiche noch ausstehen.

Beobachter der Szene notieren, dass viele Spieler, die früher auf Grauzonen setzten, nun zu Betreibern wie Tipico oder Bet365 gewechselt sind, die GGL-Lizenzen halten; das bestätigt die Wirksamkeit von Maßnahmen wie IP-Blockaden und Werbeverboten für Illegale, die die Behörde seit Vertragseintritt umgesetzt hat. Ronald Benter hob hervor, dass die Studie die Annahmen bestätigt, der Schwarzmarkt sei überschaubar, doch er warnte, dass anhaltende Bemühungen nötig sind, um ihn weiter zu drücken, insbesondere da neue Technologien wie Web3-Casinos die Landschaft verändern könnten.

So gesehen ist die Verteilung ein Meilenstein: Sie zeigt, dass der deutsche Markt einer der reguliertesten in Europa ist, wo 77 Prozent reguliert fließen, verglichen mit Ländern wie dem UK, wo der Schwarzmarkt unter 10 Prozent liegt, aber mit höheren Lizenzgebühren arbeitet; hier in Deutschland balanciert die GGL strenge Regeln mit Marktzugang, was zu dieser hohen Quote führt.

Stellungnahme von GGL-CEO Ronald Benter

Ronald Benter, der die GGL seit ihrer Gründung leitet, kommentierte die Ergebnisse klar und sachlich: Die Studie bestätige die bisherigen Einschätzungen zum Schwarzmarktanteil, unterstreiche aber auch die Notwendigkeit laufender Maßnahmen gegen illegale Angebote, da Spieler auf unregulierten Seiten höheren Risiken ausgesetzt sind, etwa Betrug oder fehlenden Jugendschutz. In Interviews betonte er, dass die 77 Prozent eine starke Basis für weitere Liberalisierungen bieten könnten, solange der Schutz gewahrt bleibt.

Seine Worte spiegeln den Konsens wider: Die Behörde hat seit 2021 über 100 Lizenzen vergeben, Blockaden für Tausende illegaler Domains verhängt und Millionen an Strafen verteilt; Benter sieht in der Studie Bestätigung, dass diese Politik greift, doch er mahnt zur Vorsicht, weil der Markt dynamisch ist und neue Herausforderungen wie Krypto-Wallets oder VPN-Umgehungen lauern.

Kontext des Glücksspielstaatsvertrags 2021 und aktuelle Entwicklungen

Der Staatsvertrag von 2021 markierte das Ende des langjährigen Verbots im Online-Bereich, indem er Lizenzen für Sportwetten, Casinos und Poker öffnete, Limits wie 1.000 Euro monatlich pro Spieler einführte und die GGL als Koordinator der 16 Länder schuf; diese Überprüfung im Frühjahr 2026, die die Studie einleitet, prüft, ob Anpassungen nötig sind, etwa höhere Limits oder mehr Slots pro Lizenz. Im April 2026, während Debatten in den Ländern laufen, gewinnen die GGL-Daten an Gewicht, da sie faktenbasiert zeigen, dass der regulierte Pfad dominiert.

Experten, die den Vertrag begleitet haben, sehen Parallelen zu früheren Phasen: Vor 2021 schätzte man den Schwarzmarkt auf über 90 Prozent, nun bei unter 23; das ist ein dramatischer Wandel, getrieben durch Lizenzattraktivität und Enforcement. Und doch bleibt Arbeit zu tun, wie Benter andeutet, mit Fokus auf Cross-Border-Kooperationen in der EU.

Ausblick: Wie die Studie das Glücksspielrecht prägt

Die Ergebnisse fließen direkt in die Vertragsnovelle ein, die bis Ende 2026 erwartet wird; mögliche Änderungen könnten den Schwarzmarkt weiter senken, etwa durch strengere Krypto-Regulierungen oder erweiterte Werbemöglichkeiten für Lizenzierte, während Spielerschutz priorisiert bleibt. Forscher prognostizieren, dass mit anhaltendem Druck der illegale Anteil unter 20 Prozent rutschen könnte, gestützt auf ähnliche Trends in regulierten Märkten.

People in der Branche, von Betreibern bis Verbänden, begrüßen die Klarheit: Endlich harte Zahlen statt Spekulationen, die Investitionen erleichtern und Vertrauen schaffen; das ist wo der Gummi auf der Straße trifft, denn lizenzierte Operatoren expandieren nun mit neuen Features wie Live-Casinos oder Esports-Wetten.

Schlussfolgerung

Zusammengefasst belegt die GGL-Studie mit 77 Prozent regulierter Aktivität und 22,97 Prozent Schwarzmarkt, dass der 2021er Vertrag funktioniert, wie Ronald Benter bestätigt, und gibt Impulse für Feinjustierungen; im April 2026 rückt diese Analyse ins Zentrum politischer Debatten, während die Behörde weiterwacht, um Spieler zu schützen und den Markt gesund zu halten. Die Daten sprechen für sich: Ein regulierter Boom mit Raum für Verbesserungen.